SARS-2/COVID-19

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Als Hauptverantwortlicher für die Ausrichtung einer Zahnärztetagung Anfang März in Erfurt war ich gezwungen, mich schon im Februar tief in dieses Thema einzuarbeiten, denn es galt zu klären, ob diese Tagung überhaupt stattfinden konnte. Recherchen und der direkte Kontakt mit den Gesundheitsbehörden vor Ort, dem Robert Koch Institut und dem Bundesgesundheitsministerium förderten auch einige verlässliche Quellen zutage. Wissenschaftlich Interessierten sei an dieser Stelle besonders der Podcast mit Prof. Christian Drosten im NDR empfohlen, etwas mehr Alltagsnähe hat der Podcast mit Prof. Kekulè.

1. Wie viele Menschen sind von COVID-19 betroffen?

Die zuständige Behörde ist das Robert Koch Institut (RKI). Positive Tests müssen den lokalen Gesundheitsämtern gemeldet werden, welche ihrerseits bei den Landesgesundheitsämtern meldepflichtig sind. Von dort werden sie gesammelt dem RKI übermittelt, ein langsamer Prozess, der zusätzlich an Wochenenden, wenn Ämter geschlossen sind, zum Teil zum Stehen kommt. Das RKI aktualisiert dann täglich um 0 Uhr seine Liste. Dabei ist Folgendes wichtig:

  • Meldepflichtig nach dem Seuchengesetz sind Neuerkrankungen, nicht Genesungen! Das heißt, diese Listen enthalten die Zahl der Patienten in Deutschland, die bisher insgesamt positiv auf das SARS-2 Virus getestet wurden
  • Da davon die Zahl der genesenen Patienten nicht abgezogen wird, kann diese Zahl nur steigen, aber nicht fallen! 
  • Interessant in dieser Liste ist daher besonders die 2. Spalte, in welcher die Differenz zum Vortag für die einzelnen Bundesländer aufgelistet ist.
  • Es gibt andere Zähler, z. B. den der Johns Hopkins Universität in den USA, dessen Zahl für Deutschland oft besonders an Wochenenden von der des RKI abweicht. 

Man schätzt die Reproduktionsrate (R0) des SARS-2 Virus auf etwas unter 3. Das heißt, im Durchschnitt gibt ein Infizierter das Virus an knapp drei Menschen weiter und 1000 Infizierte produzieren nach einer Woche so weitere 3000, was dann in insgesamt 4000 Fällen resultiert. Erst wenn ⅔ der Bevölkerung gegen das Virus immun sind, wird es rechnerisch unmöglich, dass jeder durchschnittlich mehr als höchstens eine weitere Person anstecken kann und die Pandemiewelle fällt in sich zusammen. So entstand die Zahl von bis zu 66% der Bundesbürger, die sich insgesamt mit dem SARS-2 Virus infizieren könnten. Da jedoch 80% der mit dem neuen Coronavirus Infizierten nur leichte Symptome entwickeln, dürfte die tatsächliche Zahl derjenigen, die inzwischen schon immun dagegen sind, höher liegen, als die der positiv Getesteten. Selbst in der abgeriegelten Stadt Wuhan kam es nie zu einer bekannten Infektionsrate von auch nur annähernd  66%!

Die Ausbreitung des SARS-2 Virus verlief bisher in Deutschland nicht ungebremst entsprechend einer R0 von 3. Maßnahmen wie Quarantäne von positiv getesteten Menschen und deren Kontaktpersonen senkten die tatsächliche Reproduktionsrate (R). Deutschland weist weltweit eine der größten Kapazitäten für den Polymerase-Kettenreaktions-Test (PCR-Test) auf, der eine spezifische genetische Sequenz des SARS-2 Virus erkennt. Bis zu etwa 500.000 Tests pro Woche sind machbar, jedoch ist klar, dass die mögliche Zahl der Testungen gegenüber der von Infektionen irgendwann ins Hintertreffen gerät, oder bereits schon getroffen ist, dass also ein geringerer Anstieg der gefundenen Neuinfektionen zumindest zum Teil auch darauf zurückzuführend sein könnte, dass die Testungen der tatsächlichen Ausbreitung nicht mehr hinterherkommen. Daher war es wichtig, dass das RKI auch die Zahl der negativen Tests erfasst, denn für diesen Fall stünde zu erwarten, dass sich das Verhältnis gegenüber den positiven Tests verschiebt.

 Speziell ab ca. 5 Tage nach Infektion ist es wichtig, die Probe an der Rachenrückwand abzustreichen, denn die Viruskonzentration im Rachen fällt dann ab, während sie in der Lunge zunimmt und Tests fallen bei Abstrichen im Mundraum in der Folge immer häufiger fälschlicherweise negativ aus. 

Neu hinzukommen sollen demnächst Antikörpertests, mit denen sich die Zahl derjenigen ermitteln lässt, welche COVID-19 durchgemacht haben, ob bemerkt oder unbemerkt, und man kann dann besser abschätzen, wie weit die Immunität in der Bevölkerung bereits angewachsen ist.

In Deutschland scheint die Sterberate an COVID-19 in erster Linie hauptsächlich deswegen relativ niedrig, weil wir, durch die erste Übertragung in München frühzeitig gewarnt, sehr früh mit dem intensiven Testen begonnen haben, wodurch vergleichsweise viele Infektionen erkannt wurden. Außerdem dienten Skiurlauber in Tirol als die hauptsächlichen primären Multiplikanten und darunter befanden sich keine 80-90 Jährigen. Je mehr das Virus aber innerhalb Deutschland repliziert, desto mehr wird es auch alte Menschen werreichen, sodass auch hierzulande die Mortalität steigen wird.

2. Wie infiziert man sich?

Die Inkubationszeit von COVID-19 beträgt im Mittel etwa 5 Tage bevor die ersten Symptome bemerkt werden, jedoch kann man das Virus bereits ½-1 Tag früher also bereits nach 4 Tagen weitergeben, während man sich noch völlig gesund wähnt. 

Diese Weitergabe erfolgt in erster Linie durch Tröpfcheninfektion. Atmet man im Winter bei kaltem Wetter aus, so sieht man eine Atemwolke. Diese besteht aus winzigen Tröpfchen. Hat sich das SARS-2 Virus ausreichend vermehrt, so „reiten“ Viren auf diesen Tröpfchen und können so auf Schleimhäute in Augen, Mund oder Nase eines anderen Menschen gelangen. Typischerweise finden diese Viren dann zuerst im Rachen geeignete Rezeptoren von Zellen, an die sie andocken und die Zelle zur Replikation von Viren zweckentfremden. Daraus entsteht meist lediglich ein leichtes Halskratzen, bei etwas schwereren Infektionen auch ein Reizhusten. Meist klingen die Symptome innerhalb einer Woche wieder ab und man ist immun gegen dieses Virus.

Atmet man eine Tröpfchenwolke mit einer hohen Virenzahl tief ein, so können die Viren u. U. auf Anhieb bis in die Lunge gelangen, wo sie erheblich mehr Schaden anrichten. Jetzt wird man richtig krank! Ist das Immunsystem schnell genug, klingt die Krankheit in 1-2 Wochen wieder ab und man ist immun. Jedoch kann es auch passieren, dass die Infektion recht schnell einen ungünstigen Verlauf nimmt und es zur Verquellung und Schleimbildung in der Lunge kommt, wodurch der Luftaustausch gestört wird. Man bekommt dann Atemnot und spätestens jetzt muss man ins Krankenhaus! Kann das Immunsystem das Virus im Rachen nicht abwehren so steigt es nach etwa einer Woche in die Lunge ab und nach einem anfänglich harmlosem Verlauf kommt es zu einer plötzlichen Verschlechterung.

Das Virus kann auch durch indirekten Kontakt übertragen werden. Man hustet sich z. B. in die Hand, wobei das Virus auf den Tröpfchen übertragen wird. Das gehüllte SARS-2 Virus ist sehr empfindlich gegen Austrocknung. Es gelangt dabei auch ein wenig Feuchtigkeit auf die Hand, mit der man dann z. B. eine Tür öffnet. Dabei überträgt sich ein Teil der Feuchtigkeit samt Viren auf die Türklinke. Sobald die Feuchtigkeit verdunstet, sterben Viren ab. Fasst aber eine andere Person die Türklinke vorher an, so gelangen einige auf deren Hand. Durch Berührung am Mund, der Nase oder den Augen gelangt nun eine Anzahl von Viren auf die Schleimhäute dieser Person und vielleicht gelingt es ihnen, sich zu vermehren, bevor das Immunsystem einen Weg gefunden hat, um sie unschädlich zu machen.

Wichtig bei der Kontaktübertragung ist daher vor allem das Berühren von Gegenständen, die kurz zuvor andere Menschen in der Hand hatten, beispielsweise den Griff von Einkaufswagen. Am besten reibt man solche Gegenstände vorher mit Alkohol oder einer Seifenlösung ab und wäscht sich obendrein später die Hände mit Seife. Beim Händeschütteln kann das Virus besonders schnell, direkt und in hoher Zahl übertragen werden und man sollte es daher völlig unterlassen.

Wie macht man das neue Coronavirus unschädlich?

Das Immunsystem reagiert äußerst aggressiv gegen fremde Proteine außerhalb des Verdauungstraktes. Gehüllte Viren, wozu auch das SARS-2 Virus gehört, maskieren ihre Proteinstruktur mit einer Hülle aus Fett, die sie erst im letzten Moment zur Weitergabe der Erbsubstanz an eine befallene Zelle öffnen. Die Zelle wird dann zur Reproduktion von Viren zweckentfremdet, anstelle der eigenen Reproduktion.

Daher sind keine giftigen oder besonders aggressiven Substanzen nötig, um das SARS-2 Virus unschädlich zu machen. Einfache Seife, Alkohol und weitere fettlösliche Substanzen zerstören seine Hülle effizient, wodurch das Virus nicht länger überlebensfähig ist. Allgemein ist das Virus empfindlicher gegenüber alkalinen Substanzen, als gegenüber Säuren, die man relativ konzentriert anwenden müsste. Das Virus ist auch ziemlich temperaturempfindlich, es reichen 60°C für 30 Minuten bereits aus, um es unschädlich zu machen, bei höheren Temperaturen genügen auch wesentlich kürzere Zeiten. 

Schließlich ist dieses Virus auch sehr empfindlich gegen Austrocknung und wie lange es auf Oberflächen überdauern kann, hängt stark davon ab, ob diese ihm Feuchtigkeit entziehen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist und wie groß die Tröpfchen sind, in denen sich die Viren befinden. Rauhe Oberflächen sind für das Überleben des Virus allgemein ungünstiger als glatte.

3. Wie vermeidet man die Ausbreitung des SARS-2 Virus?

Das größte Problem bei dem neuen Coronavirus ist, dass es auch von scheinbar gesunden Personen übertragen wird, bevor diese selbst oder Kontaktpersonen wissen, dass eine Ansteckung erfolgt ist. Daher fährt man am besten, wenn man sich soviel wie möglich so verhält, als habe man sich bereits angesteck und als seien alle Menschen um einen herum infiziert. Im Grunde kann man sich vor einer Infektion zuverlässig schützen, solange man verhindert, dass das Virus mit Schleimhäuten in Mund Nase oder Augen in Berührung kommt, sei es direkt mittels Tröpfchenübertragung oder indirekt über die Hände. Hilreich dabei sind folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Menschenansammlungen z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln vermeiden, lieber mit dem Fahrrad fahren!
  • Sich sofort entfernen, wenn jemand hustet. Man kann sich die Tröpfchenwolke vorstellen, die dabei entsteht und dann im Lauf mehrerer Minuten langsam zu Boden sinkt oder verdunstet. Diese möchte man keinesfalls einatmen!
  • Prinzipiell einen größeren Abstand zu anderen Personen halten und Gespräche nicht direkt aufeinander zu führen, sondern schräg.
  • In der Nähe anderer Menschen eine Atemmaske tragen.
  • Sich nicht wie gewöhnlich in die Hand husten oder niesen, sondern in ein Kleidungsstück, das man leicht waschen kann, wenn man kein Taschentuch griffbereit hat.
  • Kein Händeschütteln mehr!
  • Nicht mit Fingern in den Mund, Nase oder Augen fassen und falls doch, z. B, zum Einsetzen oder Herausnehmen einer Schiene oder einer Prothese, vorher und nachher die Hände waschen! Während diese nicht im Mund sind, sollte man sie ins Wasser legen, in das man einfach etwas Spülmittel gegeben hat.
  • Als Erstes, wenn man von der Arbeit oder dem Einkaufen nachhause kommt, die Hände waschen, bevor man etwas im Haus anfasst!
  • Die Grippesaison ist vorüber: Alle Symptome im Rachen wie eine COVID-19 Erkrankung behandeln, auch wenn sie  unscheinbar sind! Für eine Woche Kontakt mit anderen Personen komplett vermeiden! 

Widersprüchlich werden Atemmasken diskutiert. Oft heißt es, sie könnten vor einer Infektion nicht schützen, sondern bestenfalls die Weitergabe des Virus durch einen bereits Infizierten verhindern und seien daher eher eine nette Geste. Dies ergibt für mich keinen Sinn, denn Atemmasken sind keine Einwegfilter. Entweder sie fangen die Tröpfchen auf, oder nicht. Es leuchtet nicht ein, wie sie die Tröpfchen beim Ausatmen absorbieren, beim Einatmen hingegen durchlassen sollen, solange sie gut am Gesicht abschließen und trocken genug sind, um die Tröpfchen auch zu binden. Hinter dieser Diskussion dürfte die Sorge vor Hamsterkäufen gestanden haben, vor der Verknappung von Atemmasken für diejenigen, die ständig von COVID-19 Patienten angehustet werden und sie daher am dringensten benötigen: das medizinische Personal. Laut Prof. Drosten kann man SARS-2 Viren auf Atemmasken auch im Backofen bei 70° abtöten und diese notfalls so auch wiederverwenden. Stoffmasken brauchen lediglich mit Seife gewaschen zu werden, um das Virus zu deaktivieren. Prof. Kim Woo-Joo, eine führende Kapazität in Südkorea fordert, dass Atemmasken von allen getragen werden sollen, die sich in der Nähe von anderen Menschen aufhalten und es ist abzusehen, dass am Ende entsprechende Verordnungen auch bei uns kommen werden.

Die Reichweite einer Tröpfcheninfektion ist beim Aushusten auf etwa 1,80 m beschränkt. Es ist daher sinnlos, in diesem Zusammenhang eine Atemmaske zu tragen, wenn man sich nicht in der Nähe anderer Menschen befindet. Wenn man sie trägt und es werden durch sie tatsächlich virenhaltige Tröpfchen von Anderen aufgefangen, besteht die Gefahr der Kontaktübertragung, wenn man beim Abnehmen der Maske damit in Berührung kommt.

Im Schnitt gehen Tröpfcheninfektionen mit dem SARS-2 Virus auf einen Kontakt mit einem infizierten Menschen für 10-15 Minuten zurück, z. B. wenn man sich beim Abendessen gegenüber sitzt. Gleichzeitig würden hier auch Servierlöffel etc. von beiden Personen in direkter Folge berührt, sodass es zur Mehrfachübertragung kommen kann. Begegnet man sich jedoch z. B. im Freien beim Joggen, so braucht man sich keine Sorgen zu machen, solange man etwas Abstand hält.

Das Verhalten junger Menschen, die sich nicht als Risikopatienten sehen, wird immer wieder angesprochen. Jedoch ist hierbei noch etwas anderes wichtig: Was wäre, wenn ein Notfall eintritt, z. B. ein Unfall, eine Vergiftung etc, aber kein kein Arzt zur Verfügung steht, weil er von Menschen mit Atemnot und vielleicht schon blauen Lippen in Beschlag genommen ist? Unabhängig von möglichen Verläufen der Infektion selbst ist es für junge Menschen ebenso wichtig wie für ältere, Kapazitäten in den Notaufnahmen freizuhalten!

Schließlich sei nicht verschwiegen, dass oOft wird auf einen Bericht des RKI verwiesen wird, nach dem im Lauf der Grippewelle 2017/18 über 25 Tausend Menschen an der Influenza allein in Deutschland verstorben sind. Bei der Sterberate, die man gewöhnlich der Grippe zugrundelegt, müssten sich über 5 Millionen Menschen in Deutschland mit dieser Grippe infiziert haben – warum kam niemand auf den Gedanken, Veranstaltungen zu unterbinden, Ausgehbegrenzungen zu verhängen oder darüber auch nur näher zu berichten?

Diese Zahl entsprang der routinemäßig ermittelten „Übersterblichkeit“ nach einer Grippewelle, die aussagt, wie viele Menschen in diesem Zeitraum mehr gestorben sind, als dies durchschnittlich der Fall ist. Kaum jemand wird jemals auf den Grippevirus getestet und so erfolgt diese Zuweisung von Todesfällen zu einer Grippewelle einigermaßen blind. Prof. Drosten ist sich sicher, dass die Zahl der tatsächlichen Grippetoten 2017/18 höchstens bei etwa 2000 läge, hätte man dabei nur Fälle erfasst, bei denen die Infektionen tatsächlich nachgewiesen wurde, wie dies nun bei COVID-19 der Fall ist. Die Gefahr einer Pandemie liegt nicht so sehr in der Schwere der Erkrankung selbst, sondern in der völlig mangelnden Immunität der Bevölkerung. Die exponentielle Verbreitung stellt hier im Verbund mit der verzögerten Registrierung von Fällen das Problem dar, dass man nicht „auf Sicht“ steuern kann, denn was wir heute sehen, ist das Resultat dessen, was vor 10-14 Tagen passiert ist und die Todesfälle von heute haben sich bereits vor 30 Tagen infiziert. Man ist also gezwungen „auf Vorsicht“ zu steuern, will man die Kontrolle über das Geschehen nicht verlieren. Und dabei muss man lieber das Risiko eingehen, zu früh etwas zu vorsichtig gewesen zu sein, als zu spät zu wenig.

Während der Ausgangsbeschränkung in Deutschland ist die Zahl der Grippeinfektionen rapide gefallen. Zwar ging die Grippesaison sowieso ihrem Ende zu, aber es hat sich gezeigt, dass die Einhaltung einer gewissen sozialen Distanz und einiger weniger Vorsichtsmaßnahmen ein extrem effizienter Weg ist, um künftig auch der Grippe aus dem Weg zu gehen!

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